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Der Tee – Matcha

Bei der Tee-Zusammenkunft wird Matcha zubereitet, eigentlich heißt das nur „gemahlener Tee“. Es ist sehr fein pulverisierter Grüntee. Matcha besteht aus den Blättern der echten Teepflanze (Camellia sinensis). Es ist der ursprünglichste, naturbelassenste und gesündeste Tee, den es gibt.

Für Matcha verwendet man nur Gyokuro, Schattentee. Dieser Tee wird vor der Ernte der Blätter mit Matten überdeckt, so dass die Pflanzen nur wenig Sonnenlicht bekommen. Dadurch steigt der Koffeingehalt der Blätter.

Frische Blätter werden von den Teebüschen gepflückt und in einem speziellen Verfahren mit Heißluft getrocknet. Der so entstandene Tee heißt Tencha. Er reift danach in speziellen Keramikgefäßen (Chatsubo), in denen er in Papiersäcken aufbewahrt wird.

Der Tencha wird von Stängeln und Blattrippen befreit, ehe er in Steinmühlen zu feinem Pulver zerrieben wird. Früher war das aufwändige Handarbeit für Diener und Assistenten. Heutzutage verwendet man große die Mühlen mit Mahlsteinen aus Granit, die von Motoren angetrieben werden. Diese Steinmühlen drehen sich so langsam, dass sie pro Stunde nur etwa 30 Gramm Teepulver produzieren. Das ist wichtig, damit der Tee nicht durch die Wärme seine Aromastoffe verliert.

Heute wird das Teepulver nicht mehr unmittelbar vor dem Genuss gemahlen, sondern nach der Herstellung in Metalldosen vakuumverpackt, so dass es länger haltbar ist. Dennoch sollte es so frisch wie möglich zubereitet und genossen werden.

Durch diese schonende Art der Herstellung bleiben die gesunden Inhaltsstoffe (Vitamine, Polyphenole, Antioxidantien und anderes mehr) und die Aromastoffe des Tees vollständig erhalten.

Matcha kann auf zwei Arten zubereitet werden: als dicker Tee (Koicha) und in der leichten Variante als Usucha – letzteres wird bei der Vorführungen im Museum gezeigt.

Der dickflüssige Koicha hat die Konsistenz etwa wie Soße. Von ihm wird nur eine Schale zubereitet, die sich alle Gäste teilen. Jeder nimmt zwei Schlucke zu sich, bevor er die Trinkstelle der Schale mit einem Tuch reinigt und diese dann an den nächsten Gast weiterreicht. Für die Zubereitung von Koicha werden nur die besten Qualitäten von Matcha verwendet.

Vom leichten Usucha bekommt jeder Gast eine eigene Schale. Jede Schale Tee wird einzeln von Hand mit der vollen Konzentration des Gastgebers zubereitet. Dazu wird eine Menge des Teepulvers mit dem Teelöffel (Chashaku) aus der Dose in die Teeschale (Chawan) getan, darauf wird eine Menge heißen Wassers aus dem Wasserkessel geschöpft, dann wird diese Mischung mit einem speziellen Teebesen aus Bambus (Chasen) durch konzentrierte, schnelle Handbewegungen schaumig gerührt.

Je feiner der Schaum ist, desto größer die Oberfläche, desto mehr des feinen Teegeschmacks können Zunge und Gaumen aufnehmen.

Je größer die Konzentration des Gastgebers, desto mehr Geschmack und Genuss für die Gäste.

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