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Teeweg

Sen no Rikyu          Zen          Urasenke

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In den Klöstern Japans wurde Tee nicht nur als Genußmittel eingesetzt, sondern zur Förderung der Konzentration und um während langer Meditationssitzungen den Schlaf zu vertreiben.

Nach den Mönchen emtdeckten auch die adeligen Schichten und das wohlhabende Bürgertum den Tee. Sein Genuß wurde zum kommunikativen Akt: Man trank Tee nicht allein, sondern servierte ihn Gästen. Teezusammenkünfte wurden zum gesellschaftlichen Ereignis, bei denen der Gastgeber auch seine Teegeräte präsentieren konnte.

Der Adel glänzte mit wertvollen Teegeräten, die aus China importiert und dementsprechend kostbar waren. Teure Teegeräte wurden zu Staatsgeschenken unter den Fürsten, selbstverständlich wurde Tee bei ihren Zusammenkünften serviert.

Fürsten stellten Kenner der Teekultur als Teemeister an. Die waren dafür zuständig, die Stücke der fürstlichen Sammlungen auf Qualität zu prüfen, Teegesellschaften zu organisieren, kurz: die angemessene Repräsentation ihrer Fürsten zu sichern. Modern gesprochen, versahen sie diplomatische Dienste.

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